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Besuch im Schokoladenmuseum in Köln

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln

Schokoladenmuseum in Köln. Hört sich verführerisch an, oder? Mein Sohn ist derselben Meinung, denn seine Augen werden groß, als ich ihm von dem wohl berühmtesten Kölner Museum erzähle. Schnell steht fest, dass wir dieser kölschen Institution bei unserem Köln-Ausflug im Januar einen Besuch abstatten.

Das Schokoladenmuseum liegt in der Kölner Altstadt direkt im Rheinauhafen und wurde 1993 von dem Kölner Schokoladenfabrikant Hans Imhoff eröffnet. Von der Kakaobohne bis zum Schokoladenstückchen darf man hier den Weg der süßen Sünde verfolgen und dabei auf 4.000 qm Einblick nehmen in die moderne Produktionsweise sowie in die Geschichte der Schokolade.

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln – Wo kommt die Schokolade eigentlich her?

Unser Besuch im Schokoladenmuseum in Köln gibt uns als erstes einen Einblick in die Welt der Kakaobohne. Ohne sie gäbe es keine Schokolade. Doch wie sieht eine Kakaobohne eigentlich aus und wo wächst sie? Das Museum beherbergt neben einer Ausstellung, die sich der Kakaobohne und ihres Weges widmet auch ein Tropenhaus, in dem unter anderem Kakaobäume zu finden sind. So bleibt es in diesem Bereich nicht nur bei Wissensvermittlung anhand von Fotos und Informationen, sondern es wird den Besuchern auch die Möglichkeit gegeben einen Kakaobaum hautnah zu begutachten. Das macht den Rundgang natürlich noch spannender.

Begutachtung von Kakaobohnen im Schokoladenmuseum in Köln

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln Kakaobaum

Kakaobaum

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln Boot

Geerntete Kakaobohnen in einem Boot

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln – Einblick in die Schokoladenproduktion

Wir spazieren weiter und landen im nächsten Bereich des Museums, wo eine Schokoladenproduktionsanlage auf uns wartet. Hier werden die Kakaobohnen zu flüssiger Schokolade verarbeitet. Beim Anblick der schokoladenwalzenden Maschinen läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Einmal kurz den Finger reinhalten und ablecken? Das ist natürlich nicht erlaubt und auch nicht möglich. So langweilig Produktionsanlagen normalerweise sind, wenn es um Schokolade geht, dann schauen sogar mein Sohn und ich näher hin. Am Ende der Anlage wartet dann auch schon das Highlight auf uns.

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln Maschine

Schokoladenfabrik

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln Schokomaschine

Schokoladenmaschine

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln – Der Schokoladenbrunnen

Mein Sohn kann es nicht abwarten und als er am Ende der Produktionsanlage den Schokoladenbrunnen sieht, ist er kaum zu bremsen. Denn hier ist der große Moment gekommen und wir dürfen endlich die Schoki probieren, die im Schokoladenmuseum produziert wird. Der Brunnen ist stolze drei Meter hoch und in seiner Wanne befindet sich so viel Schokolade, dass man fast darin baden könnte. Eine Mitarbeiterin tunkt Waffeln in den Schokoladenbrunnen und verteilt sie an die Besucher. Die Schokolade schmeckt wunderbar zart und cremig. Während ich mich weiter umsehe, weicht mein Sohn der Mitarbeiterin nicht mehr von der Seite. Offenbar möchte er sich am Brunnen ins Schoko-Koma essen. Doch da wartet noch ein Highlight auf uns und damit locke ich ihn letztendlich vom Brunnen weg.

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln – Das Schokoladenatelier

Im Schokladenatelier kann man sich als Designer betätigen und eine ganz eigene Schokolade herstellen lassen. Keine Frage, da lässt mein Sohn sich nicht zwei Mal bitten. Er füllt einen Zettel aus, auf dem er als erstes seine liebste Lindt Schokoladenart ankreuzen muss. Zur Auswahl stehen die Alpenvollmilch Schokolade, die weiße Schokolade und die Edelbitter Schokolade. Im Anschluss darf er bis zu vier Zutaten wählen, die enthalten sein sollen. Wir geben den Zettel mit seinen Wünschen im Atelier ab, bezahlen den Preis von 4,90 Euro und dürfen die Schokolade in einer Stunde abholen.

Während die Eigenkreation hergestellt wird, besichtigen wir den Rest des Museums und führen uns die Geschichte der Schokolade zu Gemüte, wandern durch nostalgische Bereiche und vertreiben uns im Obergeschoss mit einigen interaktiven Stationen für Kinder die Zeit. Schließlich ist es soweit und wir dürfen das gute Designerstück in Empfang nehmen. Es schmeckt köstlich. Die Verbindung von weißer Schokolade mit Keksen, gerösteten Mandelstiften und Schokosplittern ist gut gelungen und mein Sohn sehr stolz auf seine Kreation.

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln Schokoladenmanufaktur

Durch die Glasscheibe kann man im Schokoatelier zusehen, wie die eigene Schokoladen-Kreation hergestellt wird.

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln Zutaten

Ein Teil der Zutaten im Schokoladenatelier

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln

Sarotti Mohr

Besuch im Schokoladenmuseum in Köln – Infos

  • Das Schokoladenmuseum ist Dienstag bis Freitag von 10 – 18 Uhr geöffnet. Am Samstag, Sonntag und an Feiertagen öffnet es von 11 – 19 Uhr. Montags ist es geschlossen.
  • Erwachsene zahlen 9 Euro und Kinder 6,50 Euro Eintritt. Eine Familienkarte kostet 25 Euro (Erwachsene und eigene Kinder bis 16 Jahre)
  • Es werden auch Führungen, Kurse und Verkostungen angeboten. Nähere Informationen gibt es auf der Webpage: Schokoladenmuseum in Köln

*Wir wurden vom Schokoladenmuseum zu dem Besuch eingeladen. Vielen Dank dafür!

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Sabine

Reisebloggerin & Redakteurin bei Gecko Footsteps
Jungenmama mit chronischer Reiselust. Immer auf der Suche nach dem nächsten Trip.
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1 Kommentare

  1. Hallo Sabine,

    das hört sich sehr spannend an! Ich habe bis vor kurzem indirekt für einen Hersteller von Schokoladenwaren gearbeitet, daher fasziniert mich das Thema immer noch 😉 Wenn man einmal näher in die Welt der Schokolade eintaucht, muss man eigentlich den Kopf darüber schütteln, wie günstig Schokolade hier in Europa verkauft wird. Das steht theoretisch nicht im Verhältnis zum Aufwand, der für die Kakaobohnen und die Weiterverarbeitung betrieben werden muss. Aber das ist ja bei vielen Lebensmitteln und allgemein Konsumgütern ein grundsätzliches Problem… was ja bei einem Besuch des Schokoladenmuseums auch nicht im Vordergrund stehen sollte. Auf jeden Fall hört sich das Museum klasse an!

    Liebe Grüße
    Imke

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