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Was ich durch das Reisen lernte

Was ich durch das Reisen lernte

Reisen prägt. Reisen erweitert den Horizont. Reisen bildet. Das sind keine platten Sprüche, sondern die pure Wahrheit, die ich Dir an dieser Stelle ein bisschen erläutern möchte. Wir alle werden geplagt von Zweifeln, ob unsere Entscheidungen die richtigen sind und ob sie weitreichende Folgen nach sich ziehen, die wir in der Gegenwart noch nicht abschätzen können.

Immer wenn wir uns auf unbekanntes Terrain begeben, schleichen sich Ängste in unseren Kopf und lassen uns zweifeln. Oftmals ist es auch das Umfeld. Das Umfeld, das ein ganz anderes Leben lebt und unsere Entscheidungen nicht versteht und deshalb in Frage stellt oder kritisiert. Schnell vergisst man in dieser Situation, dass man sein eigenes Leben lebt, für das man selbst verantwortlich ist, dessen Glück man selbst kreieren muss. Ja, es ist tatsächlich so: Du kreierst Dein Glück und nur Du weißt, was richtig für Dich ist. Niemand sonst. Also lasse Dir von niemandem in Deine Träume reinreden.

Ich rede hier in erster Linie vom Reisen, obwohl das eigentlich auf alle Bereiche des Lebens zutrifft. Wenn Du Reisen möchtest, dann musst Du genau dies auch tun um Deine innere Unruhe zu stillen und so viele Stolpersteine Du im ersten Moment auch siehst, so wirst Du dennoch einen Weg finden, um Deine Träume zu realisieren, wenn Sie denn groß genug sind.

Beim Reisen lernst Du sehr viel für das Leben. Ich behaupte sogar, wenn alle Menschen viel und ausgiebig reisen würden, hätten wir viele Probleme auf der Welt gar nicht. Ich kann Dich deshalb nur bekräftigen viel zu Reisen oder auch eine Langzeitreise zu machen, wenn Deine Verhältnisse es zulassen. Du kannst durch diese Erfahrung nur gewinnen.

Was ich durch das Reisen lernte – Reisen macht Dich zu einem offenen Menschen

Reisen öffnet Dir die Augen für viele Dinge. Es lehrt Dich eine Menge über Dich selbst und macht Dich zu einem offeneren Menschen, der bereit ist fremde Kulturen und Verhaltensweisen zu akzeptieren und auch selbst zu leben ohne zu verurteilen. Ich treffe bei anderen auf so viele Vorurteile (manchmal auch bei mir selbst, aber ich arbeite dran), dass mir manchmal ganz schlecht wird und ich frage mich, woher dieses Misstrauen und diese negativen Gedanken kommen und dann wird es mir wieder klar: Menschen sehen naturgemäß Ihr eigenes Verhalten, Ihre eigene Kultur und meist auch Ihre eigene Religion als den einzig richtigen Weg an. So möchte ich nicht sein und ich hoffe, dass mein Sohn später auch nicht so sein wird.

Das Reisen hat mich gelehrt über den Tellerrand zu blicken. Das Reisen hat mir gezeigt, dass wir alle Menschen sind, die dasselbe wollen und die dieselben Wünsche und Träume haben. Und deshalb begegne ich allen Menschen erst einmal auf Augenhöhe und bin Ihnen freundlich gesinnt. Das ändert sich erst, wenn ich mit diesen Menschen schlechte Erfahrungen mache. Dann werde ich vorsichtig und ziehe mich zurück.

Was ich durch das Reisen lernte – Reisen ist nicht die Lösung für Deine Probleme

Reisen, auch Langzeitreisen, lösen nicht Deine Probleme. Sie lenken Dich ab, sie bringen Dich auf andere Gedanken und sind deshalb ein beliebtes Allheilmittel. Aber Du wirst schnell feststellen: Wenn Du versuchst vor etwas davonzurennen, werden Dich Deine Sorgen und Probleme schnell wieder einholen. Denn auch auf Reisen lebst Du Dein Leben weiter. Du bist Du und kein anderer Mensch. Auch auf Reisen.

Was ich durch das Reisen lernte – Reisen wird zum Alltag

So tragisch sich das anhört, es ist leider die Wahrheit. Irgendwann wird auch die tollste Reise zum Alltag. Das heißt, dass Du Dich an den neuen Lifestyle gewöhnst und Glanz und Gloria ein wenig im normalen Alltagsdriss untergehen. Natürlich trifft dies vor allem auf Langzeitreisen zu. Vielleicht geht es auch jemandem anders. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die 90zigste Sehenswürdigkeit in einem Monat nun einmal nicht mehr den Effekt mit sich bringt, den die erste hatte. Und auch wenn die ersten 20 Strände überwältigend waren, der 72zigste ist dann einfach nur noch „nice…(gääähn)“. Langzeitreisen werden an irgendeinem Punkt unspektakulär. Das ist nicht unbedingt negativ, aber wenn man es nicht mehr genießen kann, dann ist es an der Zeit nachhause zu fahren. Aber das ist meine persönliche Erfahrung. Es gibt genug Leute, die das Gegenteil leben. Du musst also losziehen und Deine eigenen Erfahrungen machen. Meine persönliche Idealsituation besteht aus vielen Reisen abwechselnd mit Zeit zuhause. So kann ich beides voll und ganz genießen.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade von Mariameetsanna zum Thema „Was ich auf Reisen fürs Leben lernte“ teil.

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Sabine

Reisebloggerin & Redakteurin bei Gecko Footsteps
Jungenmama mit chronischer Reiselust. Immer auf der Suche nach dem nächsten Trip.
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