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Reisebloggerleben im Social Media Überfluss

Reisebloggerleben im Social Media Überfluss

Ich gebe es zu. Ich bin sehr Social Media affin. Und das ist auch gut so, denn ein Reiseblogger, der keine Lust auf Social Media hat, verpasst etwas. Es macht einfach Spaß digital zu netzwerken, andere Blogger, Leser und Gleichgesinnte kennenzulernen und sich auszutauschen. Ganz zu schweigen, von den Marketing-Möglichkeiten, die sich für den eigenen Blog ergeben. Viele meiner Leser kommen über Social Media Kanäle. Es gehört also irgendwie dazu. Umso besser, dass es Spaß macht.

So langsam artet das Ganze aber aus. Spätestens als „Instragram Stories“ plötzlich aus dem Boden gestampft wurde, kam ich nicht mehr umher „WTF?“ zu denken. Ganz schön frech, um nicht zu sagen unverschämt, denn irgendwo hatten wir so etwas doch schon gesehen? Die Spezis unter Euch werden jetzt sagen: „Bessere Qualität und viel mehr Reichweite als Snapchat!“ Nun ja, das möchte ich gar nicht abstreiten. Instagram Stories macht zudem mindestens genauso viel Spaß wie Snapchat, aber brauchen wir eine Idee in zweifacher Ausführung!?“

Ich für meinen Teil komme nämlich langsam aber sicher an meine Grenzen, was Social Media angeht. Klar, da geht noch was, es gibt noch Luft für noch mehr Netzwerke und noch mehr digitale Kommunikation. Tatsächlich verbringe ich diese Freizeit jedoch lieber außerhalb der digitalen Welt und das soll sich bitte auch nicht ändern. Denn seien wir mal ehrlich. Ich verbringe so viel Zeit vor dem Laptop. Wenn es noch mehr wird, werde ich zum Zombie. Mal was erleben? Mal frische Luft atmen? Mit anderen Menschen face-to-face kommunizieren? Hat was, oder?

Bewundernswert finde ich, dass alle Blogger immer direkt auf diese Trends anspringen. Wo nehmt Ihr denn bitte alle die Zeit her? Ein Blog erfordert doch so oder so schon genug Arbeit. Rechnet man dann noch die Zeit für Social Media dazu, kommt man auf eine stattliche Stundenzahl in der Woche. Und mit jedem neuen Netzwerk wird es mehr. Wenn man diesen Gedanken nun fortspinnt, dann sind wir sicher noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Da warten bestimmt schon zahlreiche neue Social Media Kanäle in den Köpfen der IT-Profis und  wollen gelauncht werden. Es wird also früher oder später unweigerlich der Zeitpunkt kommen, an dem man sich entscheiden muss und nicht jeden Kanal von morgens bis abends bedienen kann. Ich lasse mich da schon lange nicht mehr stressen und fahre mit dieser Einstellung ganz gut.

Ihr findet mich konstat, wenn auch nicht immer täglich, auf folgenden Kanälen:

Facebook

Ich kenne es aus eigener Erfahrung. Ich suche einen Blogger bei Facebook und finde ihn nicht. Das irritiert mich ungemein, denn ALLE Blogger sind mit Ihrer Seite bei Facebook. In der Regel stelle ich dann fest, dass ich den Namen nicht richtig eingegeben habe. Denn ja, es sind tatsächlich alle (oder fast alle?) Blogger dort vertreten. Aus gutem Grund. Über Facebook kommen sehr, sehr viele Leser. Hat man sich mit der Zeit eine Gefolgschaft aufgebaut, postet regelmäßig auf der Seite und interagiert mit anderen Seiten, dann folgen unweigerlich Reaktionen. Nicht nur bei Facebook selbst, sondern folglich auch auf dem Blog. Abgesehen davon macht Facebook einfach Spaß. Als Reiseblogger kann ich also ruhigen Gewissens sagen: Facebook ist für mich das wichtigste soziale Netzwerk.

Du findest mich bei Facebook hier: Gecko Footsteps

Twitter

Twitter macht durchaus Spaß, wenn man sich erst einmal eingefunden hat und den richtigen Leuten folgt. In der Regel sind es Medienleute und Unternehmen, die das Netzwerk nutzen. An Privatleuten ist es in Deutschland irgendwie vollkommen vorbeigegangen. Umso wichtiger, dass man als Blogger vertreten ist und seinen Senf dazugibt. Twitter ist natürlich auch ein gutes Marketingtool für Blogartikel. Es kommen auch ein paar Leser, aber kein Vergleich zu Facebook. Ich nutze Twitter zudem gerne, um mir einen ersten groben Überblick über Geschehnisse zu verschaffen, denn nirgendwo gibt es so schnell Infos wie bei Twitter. Im Großen und Ganzen verbringe ich aber tatsächlich recht wenig Zeit auf Twitter.

Du findest mich bei Twitter hier: Gecko Footsteps

Snapchat

Das Original. Kleine Videos aus dem Leben gegriffen, die nach 24 Stunden nicht mehr aufrufbar sind (wenn man sie vorab nicht gespeichert hat). Völlig konfus am Anfang, aber wenn man es erst begriffen hat, macht es riesigen Spaß. Ich snappe eigentlich nur auf Reisen und ganz selten mal von zuhause. Tatsächlich ist so, dass ich in meinem Alltag gar nicht so viel erlebe, als dass ich ständig davon snappen könnte. Manche drehen bei Snapchat ja richtig auf und filmen wie sie Brote schmieren, das Hunde-AA aufsammeln, ihre Blumen gießen oder sonstige Highlights. Boah. Gähn. Andere haben ein wahnsinnig großes verbales Mitteilungsbedürfnis, filmen sich den ganzen Tag selbst und erzählen von Hinz und Kunz. Auch Gähn. Es sei denn, es handelt sich dabei um richtige Entertainer. Da macht es dann wieder Spaß zuzuschauen (z. B. Juli von @heimatPOTTential). Aber ansonsten freue ich mich immer, wenn der Snappende eine bunte Mischung aus witzig-interessanten Alltagssnaps postet und mich virtuell auf seine Reisen oder Ausflüge mitnimmt.

Du findest mich bei Snapchat hier: Gecko Footsteps

Instagram

Ich liebe Instagram. So viele schöne Fotos, so viele schöne Inspirationen. Was mich jedoch ungemein nervt ist diese Follow-Unfollow Mentalität. Jemand folgt Dir und entfolgt Dir wieder ein paar Tage später, weil Du ihm im Gegenzug nicht auch gefolgt bist. Oder er entfolgt Dir, auch wenn Du ihm gefolgt bist.  Ziel ist offenbar tausende von Followern anzusammeln und selbst nur 100 Leuten oder so zu folgen. Hat was von Beschiss, oder? Ich folge nur Leuten, deren Fotos mich ansprechen. Ab und zu entfolge ich Leuten auch, wenn die Accounts mir nicht mehr gefallen. Follow-Unfollow mache ich nicht. Aber auf diese Art und Weise wächst mein Account auch nur sehr langsam.

Du findest mich bei Instagram hier: Gecko Footsteps

Instagram Stories

Das Me-Too-Produkt. Mini-Videos, die nach 24 Stunden verschwinden. Hört sich bekannt an, oder? Ich habs  ausprobiert, aber noch nicht ausgiebig genutzt. Mal sehen, vielleicht nutze ich es in Zukunft ab und zu mal auf meinen Reisen.

Du findest mich bei Instagram hier: Gecko Footsteps

Google+

Hm. Das Stiefkind. Irgendwie ist es da, aber nicht sonderlich beliebt. Ich nutze es weder, um mit anderen zu kommunizieren, noch bekomme ich davon Besucher auf den Blog, obwohl ich meine Artikel tatsächlich immer wieder mal einstelle.

Du findest mich bei Google+ hier: Gecko Footsteps

Pinterest

Pinterest begeistert mich immer mehr. Ich habe es lange vernachlässigt und nur sporadisch genutzt. Je mehr ich mich jedoch damit beschäftige, desto mehr Spaß macht es mir und es bringt tatsächlich auch den einen oder anderen Leser auf den Blog. Pinterest ist eine einzige Inspirationsquelle. Nicht nur was Reisen angeht. Auch Rezepte, Mode, DIY und, und, und. Ich tummel mich mittlerweile täglich dort und pinne was das Zeug hält. Möchte ich nicht mehr drauf verzichten.

Du findest mich bei Pinterest hier: Gecko Footsteps

Flipboard

Auch Flipboard ist eine Plattform, die ich erst seit einigen Monaten nutze. Ich bin mir gar nicht sicher, ob man es als soziales Netzwerk bezeichnen kann. Im Großen und Ganzen dient es dazu interessante Artikel aus dem Netz in thematisch festgelegten Magazinen zu sammeln. Für sich selbst oder auch für andere Leute, die den Magazinen folgen. Mit Flipboard kann man sich also durchaus den einen oder anderen Abend vertreiben, indem man in den Magazinen anderer Leute stöbert.

Du findest mich bei Flipboard hier: Gecko Footsteps

Foto: www.pixabay.com

Wie stehst Du zum Thema Social Media? Welche Kanäle nutzt Du? Welche sind Dir wichtig und auf welche könntest Du verzichten? Verrate es mir in einem Kommentar!

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Sabine

Reisebloggerin & Redakteurin bei Gecko Footsteps
Jungenmama mit chronischer Reiselust. Immer auf der Suche nach dem nächsten Trip.
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28 Kommentare

  1. Liebe Sabine,

    das ist mir mal wieder von der Seele geschrieben. Ich habe schon vor einiger Zeit resigniert. Da ich den Sinn eines Videos, welches sich nach kurzer Zeit wieder löscht einfach nicht begreife – wenn ich ein Video mache, dann soll es sich doch bitte jeder zu jeder Zeit anschauen können. Daher bin ich schon auf den Snapchat-Hype, geschweige den Instagram-Stories nicht mit aufgesprungen. Aber auch ich bewundere es, wie sehr viele Blogger diesen Trends folgen. Mir reicht Facebook, Youtube, Twitter und Instagram da völlig aus. Google+, Pinterest und flickr laufen bei mir nur nebenher.

    Es bleibt spannend. Was folgt wohl als nächstes?

    Liebe Grüße,
    Tanja

  2. Boah, du bist ja echt fleißig. Ich bin zwar exzessiv auf Facebook unterwegs, aber Twitter und Instagramm sind schon weitaus weniger genutzte Kanäle. Flipboard nutze ich, wenn ich mal wieder daran denke. Snapchat und Google+ habe ich gar nicht erst angefangen. Mein Credo: Nur soviel posten, wie es Spaß macht. Sonst lässt man es bald ganz sein.

    • Hallo Sabine,
      so fleißig, wie es jetzt aussieht, bin ich gar nicht. Denn auf den oben genannten Kanälen poste ich auch nicht täglich, sondern so wie es gerade passt :-). Aber das reicht schon und fordert genug Zeit. Twitter habe ich automatisiert, sodass alte Artikel täglich gepostet werden und ergänze es mit einzelnen Tweets oder Retweets. Snapchat vorwiegend auf Reisen und den einen oder anderen Snap von Zuhause, Instagram mache ich auch nicht täglich. Auf Pinterest und Flipboard tummel ich mich derzeit allerdings fast jeden Tag.

  3. „Bewundernswert finde ich, dass alle Blogger immer direkt auf diese Trends anspringen“ Allerdings, wobei ich das eher bemerkens- als bewundernswert finde! 😉 Auf jeden Zug aufspringen, überall dabei sein … mein Ding ist das nicht. Ich möchte das, was ich mache, besser machen und weiterentwickeln und nicht immer wieder etwas neues anfangen. Das kann m.E. weder funktionieren, noch habe ich die Zeit dazu. Also bleibt´s für mich bei FB, IG, Twitter und Google+. Und da ich mich auf´s Schreiben und Fotografieren konzentriere, wird´s bei mir auch keine Filme irgendeiner Art geben. Und schon gar nichts, was nach 24 Stunden wieder verschwindet. Da sähe ich überhaupt keinen Sinn drin. Do etwas entspricht für mich nur einem gewissen Zeitgeist: Schnelllebigkeit, Beliebigkeit … alles nicht meins! So, das war das Wort zum Sonntag! 😀

    LG, Wolfgang

    • Lieber Wolfgang,
      danke für Dein Wort zum Sonntag :-). „Schnelllebigkeit“ trifft es natürlich sehr genau, da gebe ich Dir Recht, vor allem was Snapchat bzw. Instagram Stories angeht. Das funktioniert auch nur, weil man keinen Zeitaufwand betreiben muss, um die Videos hochzuladen. Es sind ja wirklich nur Momentaufnahmen. Nichtsdestotrotz muss da jeder für sich herausfinden, was ihm liegt und was nicht. Auf Dauer kann man nicht überall mitmischen.

  4. Hi Sabine,

    interessantes Thema. Gerade für Blogger, die „nebenbei“ noch arbeiten kann die ganze Social-Media-Kiste ein echter Zeitfresser sein, so ist es zumindest bei mir. Ich weiß auch nicht, wie das andere Blogger machen, vielleicht bin ich auch einfach zu langsam und/ oder ineffektiv? Spaß macht es ja, aber wie du schon schreibst, macht das echte Leben draußen auch Spaß, viel mehr vielleicht 😉 Weißt du, wie lange du ungefähr auf den Kanälen pro Tag rumgeisterst, so geschätzt? Und was ist mit YouTube?

    Liebe Grüße
    Candy

    • Hallo Candy,
      You Tube habe ich nicht, weil ich derzeit noch vor dem Aufwand zurückschrecke. Ein vernünftiges Video ist ja nicht mal eben gedreht und bearbeitet. Interessieren würde es mich, aber im Moment sehe ich da einfach die Zeitproblematik.

  5. Oh ja! Genau so ist es. Wenn man die Social Media Kanäle dann auch noch „richtig“ bespielen will, ist man mehrere Stunden täglich beschäftigt. Kommentare beantworten, selber Kommentare schreiben, Liken,… Ich kann und will das auch nur bedingt.
    Herzliche Grüße
    Sabine

    • Wenn man die Zeit hat und Spaß an der Sache findet, ist es ja ok. Aber wenn man sich die Zeit nehmen muss und etwas anderes dafür auf der Strecke bleibt, ist es doof. Dann geht irgendwann auch der Spaß verloren.

  6. Hallo Sabine,

    den Beitrag kann ich fast 1:1 unterschreiben. Außer Snapchat und Instagram-Stories, damit kann ich gar nichts anfangen. Ich mach nicht gerne Videos, wüßte auch gar nicht was ich da erzählen soll und wieso sind die eigentlich nach 24h weg? Vielleicht bin ich auch nur zu alt für so modernes Zeug.

    Ich versuche immer ein bisschen kürzer zu treten, in den sozialen Netzwerken. Es gelingt mir dann immer ein paar Tage und dann bin ich doch wieder im alten Rhythmus. Gerade Facebook macht schon wirklich Spaß, so netvig es auch ab und zu ist.

    LG Thomas

  7. Hallo Sabine,

    auch mir haben die Instagram-Stories den sprichwörtlich den Rest gegeben. Schon Snapchat nutzen wir nicht, auch weil unsere Handykameras dafür zu schlecht sind.

    Ich frage mich oft, wo andere Leute die Zeit für die Bedienung der ganzen Social-Media-Kanäle hernehmen. Gerade Reiseblogger müssen ja auch mal Zeit zum Reisen haben 😉

    Für Instagram nutzen wir übrigens eine App, die uns anzeigt, wenn Leute uns entfolgen. Hilft zumindest den Leuten den Zahn zu ziehen, die einem nur kurz folgen, um dann wieder zu entfolgen. Gibt aber scheinbar auch Agenturen, die das im großen Stil anbieten. Bei uns landeten dazu in letzter Zeit vermehrt „Angebote“ im Postfach…

    Ich wünsche die viele schöne Erlebnisse außerhalb der digitalen Geräte und sende liebe Grüße aus Guatemala,
    Chris

  8. Da hast Du einen Nerv getroffen, so viele Kommentare ;-). Meinen hast Du auch erwischt, ich bespiele lieber weniger Kanäle, alles andere würde mich total stressen. Wie meinen Vorschreibern erschließt sich mir die Logik der 24-h-Filmchen nicht. Bin eher dafür, einem Trend nicht zu folgen. Lieber weniger Follower, dafür mehr echtes Leben, sonst gibt es ja auch nichts mehr, worüber ich schreiben kann. 🙂 Liebe Grüße, Ines

    • Hallo Ines,
      ja, das Thema Social Media ist omnipräsent. Für allem für uns Blogger spielt es ja eine große Rolle :-). Mit Snapchat können sich viele nicht anfreunden. Ich find’s witzig und schau immer wieder gerne vorbei. Ich finds auch nicht schlimm, dass die Videos nach 24 Stunden weg sind. Man nimmt sie ja quasi nebenbei auf. Ohne großes Trara. Ohne Bearbeitung. Der Aufwand ist gering. Dafür sind sie umso authentischer. Und wenn man ein Video behalten möchte, hat man die Möglichkeit es separat für sich selbst zu speichern.

  9. Bei mir war bei Snapchat Schluss, ich hab’s mir zwar erklären lassen, aber Spaß hatte ich nicht an der Sache, also lasse ich es bleiben. Vielleicht bin ich auch zu alt dafür, keine Ahnung. Und gerade wenn ich unterwegs bin, haltet sich mein Mitteilungsbedürfnis in den Social-Media-Kanälen in Grenzen. Denn schließlich bin ich nicht in einem fremden Land unterwegs um dort meine Zeit vorm Computer oder Handy zu verbringen. Mittlerweile gibt es auch unter der Woche einen offline-Tag, das tut unglaublich gut!

    • Hallo Gudrun,
      ein Offline-Tag pro Woche. Das ist eine gute Idee, die sicher gut tut. Ich weiß gar nicht so genau, wann ich das letzte Mal einen kompletten Tag offline war. Auf Reisen schaue ich zwischendurch immer mal rein, wenn Zeit ist. Ansonsten muss ich aber als Freelancer auch von unterwegs arbeiten, deshalb ist eine komplette offline-Reise für mich kaum machbar.

  10. Ich bin so einer der keine Lust auf Soical Media hat! Deshalb habe ich das bei mir total runtergefahren. Twitter nutze ich, wenn überhaupt, nur zum teilen meiner Beiträge. Pinterest ebenso. Und auf FB läuft auf meinem privaten Profil seit Jahren nichts mehr. Meine Fanpage pflege ich zwar, die zunehmende Reichweitebeschränkung geht mir aber mehr und mehr auf den Sack, so dass meine kaum vorhandenen Lust auf den Laden stetig abnimmt.
    Stimmt zwar, das Netzwerken kommt bei mir zwar zu kurz, aber damit muss ich halt leben.
    Die gewonnen Zeit nutze ich dafür für ausführlichere und zeitlose Beiträge auf dem Blog, die mir stetig neue Besucher über die Suchmaschine bringen. Das funktioniert auch 🙂

    Liebe Grüße
    Marc

    • Interessant. Du erscheinst mir eigentlich immer recht präsent in den Social Media Netzwerken :-). Letztendlich muss ja jeder einen Weg für sich selbst finden. Ob nun viel Social Media oder wenig…der richtige Weg ist der, der einen selbst zufriedenstellt, nicht wahr?

  11. Liebe Sabine,

    Facebook ist zwar das größte Netzwerk, es nervt mich aber, dass dort extra die Reichweite eingeschränkt wird, um mehr mit Werbung zu verdienen. Daher nutze ich zwar nach wie vor Facebook, weil halt alle irgendwie dort sind: andere Blogger, Leser, Freunde und Familie. Mit Twitter habe ich danach angefangen, es ist wie du schon erwähnt hast, eher Business-mäßig angehaucht. Ich folge dort auch kaum Privatpersonen. Es gefällt mir besonders gut, weil man einfach nach Hashtags suchen kann und leichter gefunden wird, wenn man gerade aktuelle Hashtags nimmt. Seit Dezember 2015 nutze ich nun auch endlich Instagram. Ich habe mich lange davor gesträubt, aber es gibt dort sehr schöne Fotos und ich experimentiere immer wieder mit den besten Hashtags herum. Bei Snapchat bin ich vorallem Zuschauerin. Ich muss zugeben, dass ich mir dort gerne die Stories von Fashion Bloggerinnen ansehe. 😉 Obwohl ich bei den Make-up Tutorials auch schnell weitertippe. 😉 Auf meinen Reisen snappe ich auch gern die Landschaft, die filme ich viel lieber als mich. 🙂
    Pinterest ist eher mein Stiefkind. Ab und zu lade ich mal ein paar Fotos hoch.
    Generell bin ich sowieso nicht täglich in den sozialen Netzwerken aktiv. Ich versuche aber pro Woche mindestens 2-3 der einzelnen Netzwerke mit neuem Input zu versorgen.
    Bei den Instagram Stories, bin ich aber nun wirklich raus. Ich weiß, was es ist und dass es sie gibt, mehr muss ich nicht wissen.
    Mich würde mal interessieren, ob und wann Facebook Schnee von gestern sein wird. Was meinst du?

    LG Myriam

    • Hallo Myriam,
      die Reichweiteneinschränkung nervt mich auch sehr. Manchmal habe ich auch den Verdacht, dass nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht, aber vielleicht vertue ich mich da auch. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Facebook irgendwann abgeschrieben ist. Es sind ja so viele angemeldet. Und auch wenn sich alle immer wieder über den mageren Datenschutz etc. beschweren…nur die wenigsten melden sich tatsächlich ab. Tatsache ist nämlich, dass Facebook einfach viele Möglichkeiten bietet, um mit Freunden, Kunden, Zielgruppen etc. in Kontakt zu bleiben. Da möchte dann auch niemand drauf verzichten.
      Ich kann mir allerdings vorstellen, dass irgendwann ein besseres Netzwerk auftaucht und die Leute nach und nach abwandern, aber das wird dann wohl ein längerer Prozess. 😉

  12. Hej Sabine
    Wie gut ich das mit Instagram kenne. Mich nerven folgende drei Kategorien:
    1: Wenn du mir nicht zurückfolgst, entfolge ich dich ebenfalls.
    2: Ich entfolge dich unabhängig ob du mir folgst oder nicht.
    3: Ich folge dir, aber du wirst nie ein Like von mir bekommen, weil ich mich an der Followerzahl aufgeile und dein Profil mich nicht juckt.
    Allgemein bin ich nicht wirklich ein grosser Fan, mich in den sozialen Medien zu präsentieren. Wenn ich aber eine gute Reichweite mit meinem Reiseblog aufbauen möchte, gehört es halt dazu.

  13. Hallo Sabine,
    also ich blogge zwar erst seit ca. 5 Wochen, aber ich finde schon jetzt, dass dieses „Hobby“ echt sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Eigentlich so, als hätte man neben dem Vollzeitjob noch einen Halbtagsjob, den man viel lieber macht 😉 Social Media – besonders Facebook – nimmt da viel Zeit in Anspruch. Da wünschte ich mir auch manchmal, ich könnte das mehr nebenher laufen lassen… Aber ich jammere schon, obwohl ich noch gar nicht richtig losgelegt habe 😀 Hoffe, es macht mir langfristig Spaß. Liebe Grüße, Imke

  14. Hallo Sabine,
    deinen Beitrag kann ich voll und ganz unterschreiben. Berufstätigkeit, Familie, Blog und Social Media sind fast ein 24-Stunden-Job. Und dabei sollte man die Relationen nicht aus dem Auge verlieren. Der Blog macht wahnsinnig viel Spaß und auch ein gutes Maß Social Media gehört einfach dazu. Wenn ich aber anfangen muss, mir Gedanken zu machen, ob ich gerade das Richtige poste, alle Kanäle täglich mehrmals bespielen soll, damit mir auch möglichst viele folgen, dann hört der Spaß auf. Und diese Follow-Unfollow Mentalität ist mir auch echt zuwider. Entweder man mag das was man sieht, oder man mag es eben nicht.
    Du hast auf jeden Fall einen neuen Follower…
    Ganze liebe Grüße
    Charlotta (Manuela)

  15. ….das frag ich mich auch. Ich für mich lebe nach dem Motto „weniger ist mehr“. Mir reichen Facebook, Insta uns mein Blog. Ich setz mich nicht noch mehr unter Stress. Ab und zu ist auch mal ein kleiner Film auf youtube drin. Irgendwie ist unsere heutige Zeit schon skurril – wir erfinden lauter Sachen um Zeit zu sparen und verschwenden dann die Zeit mit unnötigen Dingen.

  16. Hey, ich finde Dich auch sehr fleissig!
    Bei den Instagram Stories geht es mir genauso wie Dir….ist mir alles grade ein bisschen zu viel, aber wenn das neue Handy kommt (baaald 😉 hab ich vielleicht auch wieder Bock auf Videos machen – dazu zählt auch das Snappen.
    Bei Insta hab ich momentan sogar zwei Accounts, für zwei verschiedene Blogs…das geht aber noch, weil es wirklich meine Lieblingsplattform ist. Das mit diesem Follow/Unfollow-Problem nervt mich selbst aber auch unheimlich!
    Und Pinterest habe ich grob vernachlässigt, dabei ist es so toll zur Inspiration!
    Irgendwie habe ich immer so Phasen – manchmal könnte ich zB 20 Tweets pro Tag raushauen, dann wiederum passiert zwei Wochen lang gar nix auf meinem Twitter Account. Wahrscheinlich sollte ich das alles mal ein wenig professionalisieren, aber ja, Recht hast Du, man sollte auch öfter mal analog unterwegs sein 😉

  17. Da bist du ja ganz schön beschäftigt. Aber wenn sichs lohnt. Für meinen Blog stelle ich mir immer die Kosten – Nutzenfrage. Also was habe ich davon, wenn ich noch ne Std länger Social Media betreibe und nicht raus gehe? Wenns gerade passt, vor allem im Winter bei schlechtem Wetter ist das der Fall, dann bin ich länger damit beschäftigt FB, Twitter usw. Aber im Sommer reduziert sich die SocialMedia Arbeit deutlich um im wirklichen Leben zu sein.
    Viele Grüße aus Frankreich
    Ben

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